Thierry ALET

Mit 23 lernte er den Journalisten André Arsenec kennen, als er Enzyklopädien verkaufte, um sein Studium zu finanzieren. Dieser lädt ihn anlässlich seiner ersten Ausstellung "The Fallen King" am Set um 20:00 Uhr ein. Der Erfolg dieser Ausstellung führte ihn an die Spitze der Martinikanischen Kunstszene und veranlasste ihn zu seiner Abreise nach New York.

Als "unermüdlich" bezeichnet, ist seine Arbeit vielfältig. Er drückt sich vor allem durch Farbe aus, aber auch Installationen, Zeichnung und Skulptur sind in seiner Kunst präsent. Die „Laughing Heads“ stellen die soziale Maske in Frage, insbesondere auf den Inseln, wo die postkoloniale Realität die Enkel von Herren und Sklaven zum friedlichen Zusammenleben verpflichtet. „Der Kinderdieb“ beim Memorial Act stellt die immer noch heiße Aggressivität der Kolonialmacht gegenüber Familien als Kontrollform der herrschenden Macht in Frage. „Blut“ hinterfragt die Möglichkeit einer Erinnerung, die sich der elterlichen oder schulischen Bildung entzieht, manchmal zu nahe an Propaganda oder Gehirnwäsche. "Die Manuskripte" vermitteln die obsessive Seite des Künstlers, indem sie endlose Texte an die Wände schreiben.